Pfarrei St. Johann Osnabrück

Pfarrei St. Johann Osnabrück

Aktuelles, Gebete u. Hausgottesdienste


Wir verkünden das Wort
Aktionswoche im September 21

Nachdem die Predigtaktionswoche „Frauen verkünden das Wort“ im vergangenen Jahr großen Zuspruch gefunden hat, wollen wir in diesem Jahr die sicht- und hörbare Präsenz von Laien (Frauen und Männern) in Liturgie und Verkündigung mit der Aktionswoche „Wir verkünden das Wort“ vom 12.-19.09.2021 weiter fördern.
Deshalb sollen besonders rund um den Gedenktag der Hl. Hildegard (17. September) auch in diesem Jahr ehren- und hauptamtlich Engagierte – Frauen und Männer – in den Gottesdiensten zu Wort kommen und Gottes Wort verkünden und auslegen. Dieses ist auch als Dialogpredigt möglich.

Zur Vorbereitung finden Predigtwerkstätten statt.
Diese beginnen bereits im April. Näheres (auch die Ausschreibung) dazu finden Sie / findet Ihr unter www.bistum.net/wvdw2021.
Falls einzelne Module der analogen Kurse aufgrund von Corona-Auflagen nicht wie geplant in den Bildungshäusern stattfinden können, werden diese im Videokonferenzformat digital durchgeführt.

Als Pfarrei St. Johann werden wir uns an dem Projekt erneut beteiligen.
Neben den Angeboten vom Bistum gibt es auch auf Pfarreiebene Vorbereitungstreffen vor den Sommerferien.
Kontakt: - 01713057378
Wir verkünden das Wort- weitere Infos


"Ladestation"- der andere Gottesdienst
Auch im Jahr 2021 finden wieder Wortgottesdienste sonntags um 17.00 Uhr statt. Die drei Gottesdienste in der Fasten- und Osterzeit stehen unter dem Motto "Veränderung wagen". Wir laden alle ein, mit uns in dieser für viele so bedrückenden Zeit des Shutdowns und der damit einhergehenden Isolation hinauszugehen und gemeinsam die hellere Jahreszeit und das beginnende Frühjahr, die Fastenzeit und schließlich die Osterbotschaft zu erleben. Wir freuen uns auf diese Wortgottesdienste mit Euch und Ihnen, auf gemeinsames Naturerleben und die kleinen Hoffnungs- und Glücksmomente. **
Sonntag, 11.04.21 um 17.00 Uhr- 17.30 Uhr auf dem Vorplatz der Katakombe auf der Rückseite der Kirche in Sutthausen


Farbe bekennen in Kirche und Stadt

An der Kirche von St. Johann hing vor Ostern eine Regenbogenflagge. Auch wenn die Fahne nun wieder abgehängt ist soll sie weiterhin als Zeichen der Solidarität mit Menschen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften verstanden werden. Das Schreiben aus Rom hat zu viel Verletzung geführt. Dem wollen wir entschieden gegentreten!

Um zeitnah dieses Zeichen setzen zu können, war Spontaneität gefragt.
Wir arbeiten in unserer Pfarrei demokratisch und in enger Abstimmung mit unseren Gemeindemitgliedern, den Gremien und Räten.
Das war in diesem Falle im Vorfeld nicht so schnell möglich und hier bitte ich um Nachsicht! Mittlerweile erreichen uns aber sehr viele Rückmeldungen - von Hoffnung, Aufbruch und Bestärkung ist die Rede - sowohl aus unserer Pfarrei, als auch von Menschen aus der Stadt und über die sozialen Medien.

In einem der zentralen Texte über das Selbstverständnis der Kirche heißt es wörtlich:
"Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände." [Gaudium et Spes 1]

Für viele Menschen in unserer Pfarrei ist es daher nicht denkbar, dass gerade die Liebe zwischen zwei Menschen, unabhängig des Geschlechts, nicht unter den Segen Gottes gestellt werden kann.
Der sich bundesweit formierende Widerstand gegen das römische Schreiben bestärkt uns zudem weitere Wege in einer offenen Pastoral zu gehen!

Kommen Sie gerne auf uns zu! Wir sind füreinander da!

Gegen Homophobie und Diskriminierung - auch und vor allem in unserer Kirche!

Für die "wütenden Mitarbeiter*innen und Gemeindemitglieder" aus der Pfarrei:

Tobias Otte

zum Videoimpuls Farbe bekennen


#jüdisch - beziehungsweise - christlich
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.
Die ökumenisch verantwortete Kampagne „#beziehungsweise –jüdisch und christlich: näher als du denkst“ möchte bis Februar 2021 dazu anregen, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum wahrzunehmen. Auch und gerade im Blick auf die Feste wird die Verwurzelung des Christentums im Judentum deutlich.

Mit dem Stichwort „beziehungsweise“ soll der Blick auf die aktuell gelebte jüdische Praxis in ihrer vielfältigen Ausprägung gelenkt werden. Die Kampagne ist ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.