Pfarrei St. Johann Osnabrück

Pfarrei St. Johann Osnabrück

Kammerchor

Liebe*r Besucher*in der Website st-johann-os.de,

wir freuen uns, dass Du Dich für unseren Kammerchor St. Johann interessierst.
Ob zu Repertoire, vergangenen und zukünftigen Aktivitäten oder zu unserem Chorleben, hier gibt es die nötigen Informationen – und zwar mit Corona-Update: Auch wir hatten Anfang September den Probenbetrieb, selbstverständlich mit allen nötigen Hygienemaßnahmen Link zum Hygienekonzept wieder aufgenommen. Die jüngeren Entwicklungen entziehen aber gerade allen Planungen wieder die Grundlage. Wir bemühen uns dennoch, diese Seite auf aktuellem Stand zum Proben- und Konzertbetrieb in Corona-Zeiten zu halten.

Der Kammerchor St. Johann wurde im Frühjahr 2004 von Christian Joppich ins Leben gerufen. Seitdem widmet er sich als kleines ambitioniertes Laien-Ensemble der kirchlichen Chortradition in ihrer ganzen Breite. Besondere Aufmerksamkeit gilt nach wie vor der Alten und der modernen bzw. zeitgenössischen Musik. Der Schwerpunkt liegt auf A-capella-Literatur, es werden aber immer wieder auch Konzertprogramme mit Instrumentalbegleitung erarbeitet.

In den nun gut 20 Jahren seines Bestehens brachte der Kammerchor neben prominenten Werken der Kirchenmusik auch zahlreiche unbekanntere Stücke zur Aufführung – häufig eingebettet in einen programmatischen Rahmen, der auch dem historischen Kontext der Kompositionen Geltung verschafft (so die Historische Vespermusik im Jahr 2011 oder die Friedensmusik im Reformationszeitalter 2017). Als fester Bestandteil des Gemeindelebens bereichert er zudem in regelmäßigen Abständen Gottesdienste und andere Festivitäten in St. Johann. Im Jahr 2020 stand schließlich das erste weltliche Konzertprogramm auf dem Plan.

Von den gut 15 Sänger*innen der Anfangszeit ist der Kammerchor auf mittlerweile über 30 gewachsen. Alle Mitglieder verfügen über langjährige Chorerfahrung, viele sind auch in anderen Chören aktiv. Da sich die Sänger*innen gleichmäßig auf die Stimmen verteilen, wird bei Abgängen in der Regel gezielt nachbesetzt, um die Ausgewogenheit und klangliche Homogenität zu gewährleisten. Für interessierte Sänger*innen besteht jedoch immer die Möglichkeit, sich für eine Schnupperprobe anzumelden und ein Vorsingen zu absolvieren. Bitte nicht abschrecken lassen – Schnupperprobe und Vorsingen sind zwei getrennte Termine, das Vorsingen findet nicht vor dem Chor statt. So kann aber bei nächster Gelegenheit direkt eingestiegen werden.

Wir proben einmal im Monat, nämlich immer am zweiten Samstag eines Monats mit Pausen während der Schulferien. In aller Regel beginnt die Probe um 14:30 Uhr und endet um 17:45 Uhr (Pause inbegriffen). Somit steht nur wenig Probenzeit für die Erarbeitung recht anspruchsvoller Programme zur Verfügung. Eine selbständige Auseinandersetzung der Sänger*innen mit der Literatur ist daher unbedingt erforderlich. Das Notenmaterial wird dafür mit angemessener Vorlaufzeit zur Verfügung gestellt.

Trotz der knappen Probenzeit kommt das Gesellige aber nicht zu kurz – ob auf Konzertreisen, Probenwochenenden oder beim gemeinsamen Anstoßen auf ein gelungenes Konzert… Wir sind zuversichtlich, dass uns der Sinn dafür trotz Covid-19 nicht abhanden kommt.

Haben wir Dein Interesse am Mitsingen geweckt? Chorleiter Christian Joppich [Link intern] freut sich auf Deine Mail oder Deinen Anruf!

Haben wir Dein Interesse an unseren Aktivitäten geweckt? Gerne geben wir hier einen kleinen Überblick über die vergangenen Jahre:
---

Konzerte:

2006: Heinrich Ignaz Franz Biber, „Missa Sancti Henrici“ anlässlich des 750. Jubiläums der Grundsteinlegung der Johanniskirche, gemeinsam mit dem Johann-Rosenmüller-Ensemble [Link zu https://www.johann-rosenmueller-ensemble.de] und Solisten.
2007: Dietrich Buxtehude, „Membra Jesu nostri" anlässlich des 300. Todestages des Komponisten im Rahmen der „Internationalen Orgelwoche St. Johann“. Orchesterpartner war das Ensemble „Musica Alta Ripa“ [Link zu http://www.musica-alta-ripa.de] aus Hannover.
Frühjahr 2009: Johann Rosenmüller und Heinrich Schütz , Kantaten und mehrstimmige geistliche Konzerte. Orchesterpartner war das Barockorchester „L’Arco" [Link zu https://www.rondeau.de/infocenter.php?cms=1&item=247] aus Hannover.
Herbst 2009: Motetten von Henry Purcell, Andreas Hammerschmidt u. a.
2010: Werke von Purcell, Schein, Hammerschmidt u. a. im Rahmen der „Kreuzgangkonzerte bei Kerzenschein“
2011: Matthias Weckmann, Heinrich Schütz Johann Rosenmüller u. a., Psalmvertonungen im Rahmen einer historischen Vesper anlässlich der 1000-Jahr-Feier von St. Johann. Orchesterpartner war das Ensemble „Musica Alta Ripa“ [Link zu http://www.musica-alta-ripa.de] aus Hannover.
2012: Motetten von Johann Hermann Schein, Heinrich Schütz, Morten Lauridsen, Knut Nystedt u. a.
2013: Heinrich Schütz, „Musikalische Exequien“, Johann Sebastian Bach, „Komm, Jesu, komm“, Max Reger, „O Tod, wie bitter bist du" u. a.
*2014:*Werke von Monteverdi, Poulenc, Martin u. a. [Link https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/523503/osnabrucker-kammerchor-st-johann-zeigt-stimme#gallery&0&0&523503]
*2015:*Werke von Giovanni Gabrieli, Heinrich Schütz (aus den „Psalmen Davids“) und Frank Martin (Messe für zwei vierstimmige Chöre).
2016: Werke von Johannes Brahms („Warum ist das Licht gegeben“), Knud Nystedt („Peace I leave with you), Max Reger („Morgengesang“), Benjamin Britten („Deus in adiutorium“) u. a.
2017: "musica pro pace“ – Konzert anlässlich der Osnabrücker Friedensgespräche, Friedensrufvertonungen von Gombert, Verdelot, Schütz, Johann Walther, Hammerschmidt u. a. Orchesterpartner war das Ensemble "Musica Alta Ripa“ [Link zu http://www.musica-alta-ripa.de].
2018: gemeinsames Projekt [Link https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1238992/strahlender-klang-kammerchoere-geben-konzert-in-st-johann] mit dem "Hugo-Distler-Ensemble" aus Lüneburg, Werke von Giuseppe Verdi („O padre nostro“), Vitaustas Miskinis („O sacrum convivium“), Ola Gjeilo („Prelude“), Buchenberg („Ich bin das lebendige Brot“), Frank Martin („Kyrie“) u. a. unter der Leitung von Christian Joppich und Erik Matz.
2019: Johann Sebastian Bach, „Matthäuspassion“. [Link zu https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1699029/bachs-matthaeuspassion-in-osnabruecker-johanniskirche] Orchesterpartner war das Barockorchester „L’Arco“ [Link zu https://www.rondeau.de/infocenter.php?cms=1&item=247] aus Hannover.
2020: Weltliches Programm [Link https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1989215/neue-chormusik-mit-dem-kammerchor-st-johann] mit Werken von Wolfram Buchenberg („The Emigrant“), Ola Gjeilo („Biegga luothe“), Beat Furrer („Enigma“) u. a. im Rahmen der Finissage der Ausstellung „Celebration Factory“ von Philipp Markiewicz ( Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück)

Konzertreisen

2014: Rheingau mit Konzerten in Kastellaun und Mainz, Programm 2014
2016: Lüneburg mit Konzerten in Lüneburg, Uelzen, Winsen/Luhe, Programm 2016
2016: Köln-Brauweiler, Programm 2016

Interessierte Sängerinnen und Sänger wenden sich bitte an Christian Joppich.
:3

zum Seitenanfang